Terminalserver sind seit dem Erscheinen des Betriebssystems MS Windows 2000 Server speziell für den Einsatz im Unternehmen die lohnende Alternative zu konventionellen Serversystemen. Sie können die Gesamtkosten für das EDV-System reduzieren und die Verfügbarkeit und Sicherheit des Systems und der installierten Anwendersoftware erhöhen. Dabei kann ein Terminal-Server z. B. über eine Internet-Leitung alle Programme und Daten für alle Benutzer bei sicherem Zugriff von jedem Ort und zu jeder Zeit verfügbar machen. Natürlich können auch VOKS-Programme auf einem Terminal-Server eingesetzt werden.
> Angebot "Serverwechsel-Support"
Wenn Sie bereits einen Windows Terminalserver einsetzen, können Sie für einen Systemwechsel unser Support-Angebot in Anspruch nehmen.
Nachfolgend hat unser Systempartner INOCOM Business Computing e. K. eine Reihe von Informationen zum Terminalserver zusammengestellt, die sehr viele Fragen zu diesem Thema beantworten werden und dabei helfen sollen abzuschätzen, ob der Einsatz eines Terminal-Servers für die eigene Kanzlei sinnvoll ist.
Ein Terminalserver unterscheidet sich in der Hardwareausstattung von einem herkömmlichen Server nur dadurch, dass er eine möglichst hohe Prozessorleistung und viel Arbeitsspeicher aufweisen sollte. Zu einem Terminalserver wird die Hardware erst durch eine ganz spezielle Konfiguration des Betriebssystems.Anders als bei herkömmlichen Netzwerken, wo sich auf einem Server vorrangig die Daten des Unternehmens befinden, ist auf einem Terminalserver auch die Anwendersoftware installiert. Dieser Sachverhalt lässt sich sehr anschaulich bei der Bearbeitung eines Einkommensteuerfalls mit dem VOKS-Programm ESt professional zeigen.
Herkömmliches Netzwerk: Der Benutzer meldet sich am Server an. Er startet das auf seiner Arbeitsstation installierte ESt professional und öffnet einen Mandanten. Die Mandantendaten werden dabei zur Bearbeitung durch das Netzwerkkabel auf die Arbeitsstation geladen, von dieser bearbeitet und danach wieder zum Server transportiert und dort gespeichert.
Netzwerk mit Terminalserver: ESt professional ist jetzt nicht mehr auf der Arbeitsstation, sondern ausschließlich auf dem Terminalserver installiert. Die Mandantendaten befinden sich ebenfalls auf dem Terminalserver. Die Bearbeitung des Einkommensteuerfalls aus dem vorigen Beispiel findet jetzt wie folgt statt: Der Benutzer meldet sich mit seiner Arbeitsstation am Terminalserver an. Dabei startet er eine Windows-Sitzung, die nicht mehr auf seiner Arbeitsstation ausgeführt wird, sondern komplett auf dem Terminalserver läuft. Innerhalb dieser Windows-Sitzung wird ESt professional direkt auf dem Terminalserver gestartet, der Mandant geöffnet, bearbeitet und gespeichert. Hier werden die Mandantendaten nicht wie beim herkömmlichen Netzwerk über das Netzwerkkabel transportiert, sondern bleiben während des ganzen Bearbeitungsvorganges auf dem Terminalserver. Über das Netzwerkkabel werden lediglich die Signale von Tastatur und Maus zum Terminalserver gesendet. Der Terminalserver übernimmt die gesamte Verarbeitung und sendet Bildschirminformationen an die Arbeitsstation zurück, die von dieser anzeigt werden.
Kosteneinsparung
Einfache Anwendungsbereitstellung
Zentrales Systemmanagement
Einfacher Support
Niedrige Bandbreitenanforderungen
Selbstverständlich kann der Terminalserver auch zur Abwicklung der gesamten Kommunikation wie Internetzugang, Email und Fax verwendet werden. Diese Kommunikationsarten müssen bei der Installation lediglich berücksichtigt werden, ggf. ist noch entsprechende Software erforderlich.
Hier ist vor allem Vorsorge gegen Bedrohungen durch Computerviren und böswillige Angriffe zu leisten. Der Schutz vor Computerviren erfolgt zuverlässig durch entsprechende Antivirussoftware. Unerwünschte Angriffe werden durch eine Firewall abgewehrt. Die meisten Router, über die der Zugriff zum Internet erfolgt besitzen eine Firewall, die ausreichend Schutz bietet. Daneben gibt es auch Firewall-Lösungen auf der Basis von Software.
Die Höhe der Investition für einen Terminalserver hängt wesentlich von den individuellen Anforderungen bezüglich Verfügbarkeit, Sicherheit, Speicherkapazität und auch von der Anzahl der Benutzer, die sich am Terminalserver anmelden können ab. Im einfachsten Fall genügt für 5 bis 10 Benutzer als Hardware bereits ein normaler PC, wie er heute als Arbeitsstation eingesetzt wird. Zum Terminalserver wird dieser PC jedoch erst durch eine spezielle Konfiguration.
Der VOKS-Systempartner INOCOM Business Computing e. K. bietet komplett eingerichtete Terminalserver in einem Standardprogramm für 5 bis 30 Arbeitsplätze an. Für Konfigurationen außerhalb des Standardprogramms erstellt Ihnen INOCOM gern ein individuelles Angebot.
Wenn Sie mit INOCOM gern Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an:
INOCOM Business Computing e. K.
Bahnhofstr. 18b, 06862 Roßlau
Tel. 034901/52233 Fax 034901/52234
Email mail@inocom.de
Internet http://www.inocom.de
Herkömmliches Netzwerk
Die Daten der VOKS Programme befinden sich in einem
herkömmlichen Netzwerk auf dem Server. Dieser dient dabei lediglich der
zentralen Datenablage. Die VOKS Software wie ESt professional ist auf
jeder Arbeitsstation separat installiert. Als Voraussetzung dazu muss jede
Arbeitsstation die technischen Voraussetzungen für die Programme erfüllen.
Hat man also beispielsweise 5 Arbeitsstationen, dann muss die
gesamte Installation komplett 5-mal vorgenommen werden.
Netzwerk mit Terminalserver
Im Netzwerk mit einem Terminalserver befinden sich die Daten zusammen mit der
VOKS Software auf dem Terminalserver. Auf den
Arbeitstationen ist die VOKS Software nicht installiert. Damit können auch
ältere Arbeitsstationen weiter verwendet werden, die die technischen
Voraussetzungen für die VOKS Programme nicht erfüllen. Die Installation
der Programme einschließlich der Updates ist nur 1-mal erforderlich, egal
ob 5, 10 oder mehr Arbeitsplätze mit den VOKS Programmen
arbeiten.
Die Ausgangssituation
In einer Kanzlei mit 7 Arbeitsplätzen ist zur zentralen
Datenhaltung ein Novell / Windows NT Server vorhanden. Auf 4
Arbeitsplätzen, die dem aktuellen technischen Stand entsprechen, wird mit
den Windows Programmen von VOKS gearbeitet. Auf 3 Arbeitsplätzen wird mit
leistungsschwachen PCs, z. B. Pentium der ersten Generation, und noch
vorhandener DOS-Software gearbeitet. Diese 3 Arbeitsplätze sollen nun auch
auf die aktuellen Windows Programme von VOKS umgestellt werden. In diesem
Zusammenhang soll auch die gesamte Kommunikation über Email und Fax über
die EDV realisiert werden.
Die Lösung
Um die vorhandenen leistungsschwachen PCs für die aktuellen Windows Programme
von VOKS weiter zu verwenden, und ein komfortables Handling der Kommunikation
per Email und Fax für alle Benutzer zu erreichen, wird der Novell /
Windows NT Server durch einen Terminalserver abgelöst.
Die Vorteile
Die Ausgangssituation
Drei Kanzleien (Kanzlei A mit 8 Arbeitsplätzen, Kanzlei B 5 mit
Arbeitsplätzen, Kanzlei C mit 3 Arbeitsplätzen) arbeiten in einer
überörtlichen Sozietät.
In allen 3 Kanzleien ist die VOKS-Software jeweils in einem eigenen herkömmlichen Netzwerk installiert. Infolge des
Geschäftsablaufes ist es erforderlich, dass teilweise eine gegenseitige
Akteneinsicht erfolgen muss. Da die Datenhaltung in den drei räumlich
getrennten Netzwerken erfolgt, ist kein kanzlei-übergreifender direkter
Zugriff auf Mandantendaten möglich. Die Akten müssen zur Einsichtnahme
ausgedruckt und per Post oder Fax versandt werden. Darüber hinaus
sollen innerhalb der Sozietät die EDV-Kosten mittel- und langfristig
gesenkt werden.
Die Lösung
Anpassungen in Kanzlei A:
In der Kanzlei A wird ein Terminalserver aufgestellt, auf dem die gesamte VOKS Software mit den
Lizenzen aller 3 Kanzleien installiert sind, und der von den Kanzleien B
und C mitbenutzt wird. Die aktuellen Datenbestände der Kanzleien B und C
werden auf dem Terminalserver der Kanzlei A übertragen und in der VOKS
Software ein Kanzleiverbund eingerichtet. Die Arbeitsstationen der Kanzlei
A werden über das vorhandene Netzwerkkabelsystem am Terminalserver
angeschossen. Um den Zugriff auf die VOKS Programme aus den Kanzleien
B und C auf den Terminalserver der Kanzlei A zu ermöglichen, wird dieser
über einen normalen DSL-Standardanschluss (z. B. T-DSL mit flat rate) per
DSL-Firewall-Router permanent mit dem Internet verbunden. Damit ist der
Terminalserver sowohl von den Kanzleien B und C als auch von jedem anderen
Ort zu jeder Zeit über das Internet erreichbar.
Anpassungen in Kanzlei B und C:
Da für die Arbeit mit den VOKS Programmen der
Terminalserver in Kanzlei A benutzt wird, ist kein eigener Server in den
Kanzleien B und C erforderlich. Die vorhandenen Arbeitsstationen werden
über einen normalen DSL-Standardanschluss (z. B. T-DSL mit flat rate) per DSL-Firewall-Router mit dem Internet verbunden. Der Zugriff auf die VOKS
Software in der Kanzlei A erfolgt über eine sichere VPN-Verbindung, wobei
sich die Benutzer zusätzlich mit Namen und Kennwort am Terminalserver in
der Kanzlei A authentifizieren müssen.
Die Vorteile für Kanzlei A, B und C
Um die VOKS Programme und die Funktion eines Terminalservers testen zu können, hat der VOKS-Systempartner INOCOM Business Computing e. K. einen Testzugang über das Internet eingerichtet. Für den Test benötigen Sie lediglich einen Windows-PC mit Internetanschluss.
Klicken Sie hier um die VOKS Programme auf einem Terminalserver zu testen.
Weitere Informationen und individuelle Beratung zum Thema Terminalserver erhalten Sie vom VOKS- Systempartner INOCOM Business Computing e. K.
INOCOM Business Computing e. K.
Bahnhofstr. 18b, 06862 Roßlau
Tel. 034901/52233 Fax 034901/52234
Email
mail@inocom.de
Internet http://www.inocom.de
|
Home |
VOKS-Software |
Bestellung |
VOKS-Profil |
Kontakt |
Impressum |
Copyright VOKS GmbH Bremen 2006